Projektarbeit

Wir arbeiten

NATIONAL – REGIONAL – ÜBERREGIONAL 

in Berlin, Bonn, Dessau-Rosslau, Lutherstadt Eisleben, Halle, Magdeburg, Sangerhausen, Staßfurt, Zwickau etc.

UND INTERNATIONAL 

in Estland, Finnland, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei und Ungarn


Auszug aus der Projektarbeit

  • MIN-NOVATION (EU-Förderprogramm Baltic Sea Region), Projektzeitraum 2011 bis 2013

Das Projekt MIN-NOVATION verfolgte das Ziel, vorhandene Bergbau- und Hüttenrückstände des ehemaligen Kupferbergwerkes im Landkreis Mansfeld-Südharz einer wirtschaftlichen Verwertung zu zuführen. Dabei wurden im Rahmen einer organisierten Netzwerkarbeit die vorhandenen Rückstände erfasst und unter dem Aspekt ihrer wirtschaftlichen Verwertbarkeit beurteilt. Außerdem fand ein Wissenstransfer zwischen KMU und Hochschulen/Universitäten über Forschungs- und Entwicklungsleistungen, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen statt. Alle Maßnahmen trugen zur Entwicklung geeigneter Technologien zur  wirtschaftlichen Verwertung der oben beschriebenen Rückstände bei.

An der Umsetzung waren Projektpartner aus Schweden, Norwegen, Finnland, Polen und Estland beteiligt: AGH University of Sience and Technology (www.agh.edu.p), Upper Silesian Agency for Enterpreneurship Promotion (www.gapp.pl), Foundation for Lower Silesian Mineral Resources Cluster (www.cuprum.wroc.pl), University of Örebro (www.oru.se), Örebro Regional Development Council (www.regionorebro.sd), Talin University of Technology (www.ttu.ee), Kainuun Etu Ltd (www.kainuunetu.fi), University of Oulu (www.oulu.fi), Europäisches Institut für Innovationen e.V. (www.eifi.eu), University of Stavanger (www.uis.no) und Bildungswerk der Unternehmerverbände Sachen-Anhalt e.V.

  • ReSOURCE  (EU-Förderprogramm INTERREG-IVB <Mitteleuropa>),  Projektzeitraum  2009 bis 2012 

Das Projekt „ReSOURCE“ beinhaltete die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und die Steigerung der Attraktivität ehemaliger Bergbauregionen in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. ReSource ist eine Initiative klein- und mittelständisch geprägter Regionen Europas, in denen der Bergbau zu Ende geht oder gegangen ist. Im Mansfelder Land wurde über einen Zeitraum von etwa 800 Jahren Kupfer gewonnen und verhüttet. Der Bergbau wurde 1990 eingestellt. Ziel des Projektes war, die Wettbewerbsfähigkeit dieser strukturell benachteiligten Gebiete wieder herzustellen und nachhaltige Entwicklungen anzuregen:

(1) Entwicklung zum Bau einer Demonstrationsanlage zur geothermischen Nutzung von Grubenwasser für kommunale und private Einrichtungen an einem geeigneten Standort im Landkreis Mansfelder Land. (2) Erarbeitung einer Studie zur wirtschaftlichen Nutzung der in der Mansfelder Region nachhaltigen metallhaltigen Bergbaurückstände und von bisher nicht abgebauten Kupferlagerstätten unter Einbeziehung externer Experten. (3) Erhöhung der touristischen Attraktivität der Kupferstraße im Mansfelder Land. (4) Zusammenarbeit im Rahmen eines Erfahrungsaustausches mit Bergbaunachfolgeregionen in der Slowakei und in Slowenien zur Sicherung des transnationalen Charakters.

  • SOKRAS Deutsch-russisches Verbundprojekt – Sonder-Kraftfahrzeugbau St. Petersburg, Projektzeitraum 2011 bis 2013

Das Verbundprojekt beschäftigte sich mit der effizienten Gestaltung der Übergänge Schule-Beruf-Wirtschaft mittels wirtschaftsnaher Berufsorientierung durch Akteure der Bildung und Wirtschaft. Des Weiteren stand die Ausprägung und Ausbildung des Facharbeiterbedarfes gemäß den wirtschaftlichen und bildungspolitischen Erfordernissen durch bewährte Methoden und Inhalte der Verbundpartner und deren Anwendung auf die Zielregion  St. Petersburg im Mittelpunkt des Projektes.

  • Anpassungsqualifizierung und Sicherung von Fachkräften der Baubranche Rumäniens, Projektzeitraum 2010

Ziel: Verbesserung der Praxisorientierung von Bauspezialisten, Ausbildern und Auszubildenden aus Deutschland und Rumänien. Methoden: Seminare mit Berufsbildungsexperten aus Sachsen-Anhalt und Rumänien zwecks Analyse der unterschiedlichen Systeme. Kooperationsmöglichkeiten entwickeln und testen. Praktika für rumänische Auszubildende in der deutschen Berufsausbildung. Entwicklung von Lösungen, um den gesetzlichen Anspruch des BBIG zur Intensivierung der Berufsausbildung mit Leben zu erfüllen. Einbezug von Bildungsinstituten und Unternehmen zur Sicherstellung der Praxisnähe und Nachhaltigkeit.

  • Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft,  Projektzeitraum 2008 bis 2010

Das Projekt verfolgte das Ziel, die Innovationskraft der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt, insbesondere durch den Transfer von Forschungsergebnissen der Hochschulen des Landes in die Wirtschaft, zu verbessern. Neben der Realisierung von Innovationsfallstudien, der Entwicklung von branchenspezifischen Innovationsmustern und der Erstellung einer branchenübergreifenden Innovationsfibel wurden ausgewählte Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft und anderen Einrichtungen auf dem Gebiet des Innovationsmanagement weitergebildet. Die Nachhaltigkeit der erzielten Projektergebnisse wurde durch eine empfohlene Übernahme in die studentische Ausbildung, durch die Erarbeitung und Anwendung von innovationsfördernden Weiterbildungsangeboten für Fach- und Führungskräfte der KMU und durch die Nutzung der Ergebnisse in den Transferstellen der Hochschulen des Landes gewährleistet.

  • Social Competences in Vocational Educational Training (Akronym: SOCO-VET) Leonardo-da-Vinci Berufsbildungsprogramm der EU,  Projektzeitraum 2006 bis 2008

Das Projekt richtete sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung anbieterspezifischer Werkzeuge, mit denen  LehrerInnen und TrainerInnen zukünftig Ausbildung und Lehrplan kontinuierlich besser aneinander anpassen können. Das Projekt entwickelte ein Zertifizierungssystem, konzentrierte sich auf die Bestätigung der Fähigkeiten und Qualifikationen im internationalen Vergleich und leistete einen Beitrag zur größer werdenden Debatte um das Credit-Points-System und die Übertragbarkeit der Credits. Im Rahmen der Projektimplementierung wurden Bausteine entwickelt, von denen jedes einen spezifischen Themenblock zur Verbesserung sozialer Kompetenzen im Ausbildungsprozess behandelte. Außerdem wurden Bewertungs- und Anerkennungsverfahren zur Bestätigung sozialer Kompetenzen entwickelt.

Als direkte Zielgruppe des Projektes waren Lehrkräfte der beruflichen Bildung sowie das Ausbildungspersonal kleiner und mittelständischer Unternehmen vorgesehen.  Als direkte Profiteure galten Auszubildende und KMU.

Inhaltlich Schwerpunkte der Projektrealisierung: (1) Durchführung einer Studie zum transnationalen Vergleich  von Anforderungen und status quo sozialer Komponenten im Berufsbildungsprozess. (2) Entwicklung spezifischer Module zur Verbesserung sozialer Kompetenzen in der Berufsausbildung. (3) Erstellung eines Arbeitsbuches und methodischer Handreichungen zur Thematik. (4) Erprobung der Module durch die Projektpartner in Kooperation mit KMU’s (Pilotphase).

  • Förderung des sozialen Dialoges mit den Sozialpartnern in Rumänien und Bulgarien , Projektzeitraum 2006 bis 2008

Das Projekt beinhaltete die Vermittlung von Kenntnissen und Erfahrungen beim Aufbau und der Führung von Arbeitgeberorganisationen sowie auf die berufliche Qualifikation von Führungskräften der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt zwecks besserer Kooperation mit den Zielländern Rumänien und Bulgarien. Methoden: Kenntnisvermittlung für Führungskräfte, um die „neuen Märkte“  und „Zugänge“ erschließen zu können. Entwicklung interkultureller und sprachlicher Kompetenzen.

  • Internationalisierung der Berufsausbildung (IBA), Projektzeitraum 2005 bis 2008

Modellprojekt des Landes Sachsen-Anhalt im Bereich der Erstausbildung unter dem Aspekt der Internationalisierung der Berufsausbildung. Vermittlung und Zertifizierung interkultureller und fachlicher Kompetenzen an Auszubildende durch die Anwendung innovativer Lehr- und Lernverfahren sowie internationale Unternehmenskooperationen.